„Einen sozial engagierten Landkreis gibt es nur mit einer starken SPD-Fraktion“

Veröffentlicht am 13.03.2009 in Pressemitteilungen

Sozialdemokraten aus Bretten und Gondelsheim nominierten ihre Kreistagskandidaten Bürgermeister Markus Rupp führte Liste an

Den Spitzenplatz der SPD-Liste für den neuen Kreistag nimmt wiederum der Gondelsheimer Bürgermeister Markus Rupp ein. Auf den weiteren Plätzen folgen die Brettener Stadträte Renate Knauss, Werner Hellebrand, Brigitte Schick und Heinz Lang. Die Liste komplettieren Angelika Peter, der Brettener SPD-Vorsitzende Lillo Chianta, Sa-rah Pawlowski sowie Edgar Schlotterbeck.

Lange Zeit hätten Landrat und die CDU-Fraktion den Landkreis zum Abbild eines Wirtschaftskonzerns machen wollen. Sowie die blinde Gläubigkeit an den Markt bzw. das Ausblenden der sozialen Komponente der Marktwirt-schaft zur heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise geführt habe, so sei dieser Kurs der Landkreispolitik bekannter-maßen dramatisch gescheitert. Kreisrat Markus Rupp betonte in seinem Rückblick, dass erst in den letzten 1 ½ Jahren die Sozialpolitik, der Mensch wieder in den Fokus der Kreispolitik gerückt sei. Viele früher rigoros abgelehn-te SPD-Forderungen wie etwa die finanzielle Förderung der Schulsozialarbeit oder der Betreuung der Hartz IV-Empfänger aus einer Hand seien heute mehrheitsfähig geworden. Über diese Entwicklung freue er sich. Gleichzei-tig leitete Rupp daraus die Erkenntnis ab: „Einen sozial engagierten Landkreis Karlsruhe gibt es nur mit einer star-ken SPD Fraktion“.

Abschließend wandte sich der Gondelsheimer Sozialdemokrat dem Wahlkreis Bretten-Gondelsheim zu. Rupp ver-glich das Wahlprogramm des Jahres 2004 mit dem Erreichten. Dabei konnte er eine positive Bilanz ziehen. So sei die damalige Forderung nach einer zügigen Umsetzung des Ausbaues der Beruflichen Schulen Bretten umgesetzt. Mit maßgeblicher Unterstützung der SPD-Kreistagsfraktion seien rd. 9 Mio. € für dringend notwendige 22 neue Klassenräume investiert worden. Im gleichen Atemzug nannte Rupp auch die Einrichtung eines Informationstech-nischen Beruflichen Gymnasiums in Bretten zum Schuljahr 2005/06. „Diese Maßnahme geht ganz entscheidend auf den politischen Einfluss unseres Kreisrats Markus Rupp und unseres ehemaligen Landtagsabgeordneten Peter Wintruff zurück“, warf der Brettener Ortsvereinsvorsitzende Lillo Chianta ein.

Wie jedes dritte Krankenhaus in Deutschland seien auch die beiden Kreiskliniken in Bretten und Bruchsal in finan-zielle Schieflage geraten, so Rupp. 5 Mio. € betrug allein das Defizit im Jahr 2008. Mit ihren vier zentralen Forde-rungen: 1. keine Privatisierung der Rechbergklinik, 2. Verbleib des Krankenhauses in kommunaler Trägerschaft, 3. Erhalt als medizinische Einrichtung der Grund- und Regelversorgung sowie 4. interkommunale Zusammenarbeit in Form eines Klinikverbundes habe sich die SPD-Kreistagsfraktion durchgesetzt. Die Wiedereröffnung der Geburts-hilfe sei ein fraktionsübergreifender Erfolg gewesen. Besonnenheit habe hier zum Ziel geführt. Persönlich, so Bür-germeister Markus Rupp, habe er sich sehr für die Eduard-Spranger-Schule für Geistigbehinderte eingesetzt, die an ihrem bisherigen Standort in Gölshausen keine optimalen Voraussetzungen mehr gehabt habe. Gerne hätte er die Sonderschule weiter im Mittelzentrum Bretten gesehen, der Neubau in Oberderdingen sei aber auch eine tolle Sache für die ca. 70 Schülerinnen und Schüler.

Mit einem Appell der SPD-Kreisvorsitzenden Ruth Römpert, sich im anstehenden Wahlkampf für einen sozialen Landkreis Karlsruhe, für die Menschen der Region einzusetzen, endete eine harmonische Kandidatennominierung in Gondelsheim.

 
 

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