Ansprechbar am 28. Juli: Jusos Bruchsal bestürzt über die Anschläge in Norwegen

Veröffentlicht am 30.07.2011 in Pressemitteilungen

Die Bruchsaler Jusos thematisierten während ihrer letzten Ansprechbar am 28. Juli u.a. den Terroranschlag und den Amoklauf in Norwegen und zeigten sich sehr betroffen über diesen Akt der Unmenschlichkeit: „Wir möchten den Sozialdemokraten, der sozialdemokratischen Jugend und der gesamten Bevölkerung Norwegens unser tiefstes Bedauern über diese Katastrophe aussprechen. Wir wünschen dem Land Norwegen, dass es ihm gelingt, diese Situation zu überstehen“, teilte Irini Karananou, Vorstandsmitglied der Jusos Bruchsal, mit.
Die Jusos Bruchsal werten die Verbrechen in Norwegen auch als Anschlag auf die Demokratie, rufen jedoch dazu auf, nun nicht überstürzt zu handeln. Der Pressesprecher, Marko Vidakovic, sagte hierzu: „Es wäre zu einfach, wenn man die Anschläge in Norwegen auf die offensichtliche Soziopathie des Anders Breivik schieben würde. Auch wenn man von einer Einzeltat ausgehen kann, sollten wir uns vor Augen führen, dass fanatisches und nationalistisches Gedankengut eine Gefahr für unsere demokratische und freie Gesellschaft darstellt, indem durch eine solche Ideologie u.a. Muslime gezielt ausgegrenzt werden sollen. Dennoch sollten wir trotz der ausgehenden Gefahr rechtsextremistischer Ideen nun nicht überstürzt handeln und zweifelhafte Forderungen stellen wie beispielsweise die Aufhebung der Anonymität in Internet-Foren, die nach den Anschlägen in Oslo von einem CDU-Bundestagsabgeordneten angebracht wurde.“
Trotz der trüben Stimmung über die aktuelle Situation in Norwegen stellten die Jusos Bruchsal Pläne für die Zeit nach der Sommerpause auf. So sollen im Spätjahr zwei Veranstaltungen zu den Themen „Ganztagesschulen“ im Zusammenhang mit der Eröffnung der Joß-Fritz-Schule in Untergrombach sowie „Kommunalhaushalt der Stadt der Bruchsal“ stattfinden. Die Jusos Bruchsal werden rechtzeitig zu den beiden Veranstaltungen, die voraussichtlich Workshop-Charakter haben werden, alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger einladen.

 
 

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