Eine Bestandsaufnahme
von Heinrich Sickinger, Fraktionsvorsitzender
Eine Bestandsaufnahme
von Heinrich Sickinger, Fraktionsvorsitzender
In manchen Verlautbarungen wird einerseits beklagt, dass die Stadt Stutensee in der Vergangenheit keinen sozialen Wohnungsbau betrieben habe, andererseits meinen dann wieder andere, dass dies keine Aufgabe der Stadt sei. Beides ist nicht zutreffend!
Die Stadt hat bereits in der Vergangenheit, im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten, sozialen Wohnungsbau betrieben (z.B. in Staffort, Brühlstraße 30 und in Blankenloch, Rathausstraße 40) oder Wohnungen für soziales Mieten renoviert (z.B. in Büchig, Gassentorstraße). Weiterhin wurden Wohnungen in Blankenloch (Seegrabenweg) und Spöck (Spechaastraße) erstellt. Dazu wurden erhebliche Gelder – insbesondere aus Grundstücksverkäufen – verwendet.
In den letzten 2-4 Jahren wurde der Gemeinderat und die Stadtverwaltung immer stärker zum Bau von bezahlbarem Wohnraum gedrängt. Durch den erhöhten Ausgabenbedarf, insbesondere auch durch höhere Anforderungen zum Brandschutz, kann die Stadt diesen Aufgaben nur dann nachkommen, wenn Einnahmen z.B. aus Grundstücksverkäufen erzielt werden. Der Mehrheit im Gemeinderat bereitet es wahrlich kein Vergnügen, wenn zu diesem Zweck u.a. auch eine Teilfläche des Lachwaldes ins Auge gefasst wurde. Dass die Inanspruchnahme einer solchen Fläche nur bei vollständigem ökologischem Ausgleich erfolgen kann, ist uns allen klar. Deshalb wäre es gut, wenn man mit allen Beteiligten darüber reden könnte, wie man zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen kann.
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