
René Repasi, Europakandidat der SPD Karlsruhe Stadt und Land, und Horst Seefeld, Vizepräsident des Europäischen Parlaments a.D., über Zukunft und Verdienste Europas.

René Repasi, Europakandidat der SPD Karlsruhe Stadt und Land, und Horst Seefeld, Vizepräsident des Europäischen Parlaments a.D., über Zukunft und Verdienste Europas.
Am Freitag Abend informierten René Repasi und Horst Seefeld interessierte Bürgerinnen und Bürger in Blankenloch über die künftige Europapolitik und die Verdienste Europas.
Zunächst schilderte Horst Seefeld den Verlauf der europäischen Einigung und hob deren zentrale Bedeutung für den Frieden hervor. Dabei konnte Seefeld, der 1989 als Parlamentarier aus dem europäischen Parlament ausschied und wegen seines Engagements zu dessen Ehrenmitglied gewählt wurde, so manches aus dem Nähkästchen plaudern und betonte die Notwendig-keit eines starken Europas mit einem starken Parlament.
Der gebürtige Blankenlocher René Repasi machte sodann klar, in welche Richtung sich Europa entwickeln müsse. Repasi erklärte, warum der uneingeschränkte Wettbewerb der 27 Mitgliedstaaten Denken von gestern sei, und forderte die Entwicklung hin zu einem sozialen Europa. Es sei unfair, dass osteuropäische Bauarbeiter auf einer Baustelle in Deutschland weniger verdienen als ihre deutschen Kollegen. Außerdem führe dies bei dem deutschen Arbeitnehmer zum Lohndumping. Lösung sei u.a. die Einführung einer europäischen Mindestlohns, der selbstver-ständlich der Kaufkraft des einzelnen Mitgliedstaates angepasst sein müsse. Inakzeptabel sei es jedoch, die Bürgerinnen und Bürger der verschiedenen Mitgliedstaaten gegeneinander auszu-pielen. „Produkte und Dienstleistungen profitieren bereits von Europa, nun aber muss der Mensch profitieren“, so Repasi.
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