
Landesparteitag des SPD-Nachwuchses in Tuttlingen / Roman Götzmann (Karlsruhe-Land) erneut zum Landesvorsitzenden der Jusos gewählt

Landesparteitag des SPD-Nachwuchses in Tuttlingen / Roman Götzmann (Karlsruhe-Land) erneut zum Landesvorsitzenden der Jusos gewählt
Vom 3. bis 4. Mai 2008 fand in Tuttlingen der Landesparteitag der baden-württembergischen Jusos statt. Im Mittelpunkt standen neben dem Arbeitsprogramm für das kommende Jahr, das seine Schwerpunkte vor allem auf die kommenden Europa- und Kommunalwahlen legt, das Thema Steuern. Der Leitantrag „Deutschland gerecht besteuern“ wurde mit großer Mehrheit verabschiedet und enthält zukunftsweisende Beschlüsse. Neben der Forderung nach einer zentralen Bundessteuerverwaltung und dem klaren Bekenntnis zur Erbschaftssteuer zeichnet sich der Antrag des SPD-Nachwuchses vor allem durch die Forderung eines breiten Finanzierungsfundaments aus. „Aus unsere Sicht muss klar sein: Alle, ob Großunternehmen oder Spitzenverdiener, müssen ihren Anteil zur Finanzierung unseres Sozialstaats leisten“, so die Juso-Kreisvorsitzende Kathrin Röwer. „Wichtig ist dabei, endlich von der Finanzierung durch Lohnnebenkosten umzusteigen auf steuerfinanzierte Sozialsysteme.“
Großen Erfolg hatten die Jusos Karlsruhe-Land auch mit ihrem umfassenden Antrag zum Thema Rechte der Praktikanten. „Eine deutliche Aufstockung der Praktikantengelder verbunden mit einer Beschränkung der Praktikantenzeit und klareren Richtlinien. das ist das Ziel, das vor allem wir Jusos nicht aus den Augen verlieren dürfen“, so die stellvertretende Kreisvorsitzende Sarah Pawlowski. Der Initiativantrag der Jusos Karlsruhe-Land wurde schlussendlich mit großer Mehrheit angenommen, was ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung bedeutet.
Gratulieren durften die Jusos Karlsruhe-Land auch erneut Roman Götzmann aus Waghäusel, der nun zum dritten mal in Folge zum Juso Landesvorsitzenden gewählt wurde. Resultat der inhaltlich guten Arbeit des Kreisverbandes und seiner Delegation ist wohl auch, dass sowohl Roman Götzmann, als auch die Kreisvorsitzende Kathrin Röwer als zwei von 24 gewählten Delegierten den Landesverband Baden-Württemberg auf dem Juso-Bundesparteitag vom 10. bis 12. Oktober in Weimar vertreten werden. Dort wird es vor allem darum gehen, für eine pragmatischere Positionierung des Bundesverbandes zu kämpfen. „Beschlüsse wie den von 2007, sich hin zur Linkspartei zu öffnen, darf es in Zukunft nicht mehr geben. Dafür werden wir Baden-Württemberger kämpfen“, so Röwer abschließend.
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