„Großes Beileid für die Opfer der jüngst vorgefallenen Gewalttaten“, so das erste Resümee der Jusos Karlsruhe – Land, doch dürfen wir nicht den aufkommenden Rechtsdrang der CDU hinnehmen.
„Großes Beileid für die Opfer der jüngst vorgefallenen Gewalttaten“, so das erste Resümee der Jusos Karlsruhe – Land, doch dürfen wir nicht den aufkommenden Rechtsdrang der CDU hinnehmen.
„Die Vorfälle sind sehr tragisch und traurig zugleich, gleichwohl da es uns auch wieder aufzeigt, dass man über Jahrzehnte keine richtige Lösung für das Immigrationsproblem gefunden hat“, erklärte York Florin, Vorstandsmitglied der Jusos Karlsruhe - Land.
Eine Verharmlosung wollten die Jusos nicht erzielen, aber die richtigen Schlüsse aus den vorgefallenen Straftaten ziehen. Wir müssen uns darauf konzentrieren und stark darauf hinarbeiten, dass wir eine Gesellschaft werden und nicht in Splittergruppen verfallen. Das Problem ist nicht der ausländische Junge der zuschlägt, er ist nur das Resultat. Man müsse es zum Ziel machen, deutschlandweite Deutschkurse für jedermann zu schaffen. Der erste Schlüssel zur Integration sei die Sprache, ohne die man keine freundschaftliche Bindung zu seinem Nachbarn aufbauen kann. Gleiches gilt für die Erschaffung kleiner Zentren die hiesige Bewohner mit den Migranten vereint. Wir können viel lernen und haben schon viel gelernt, eine Verkapselung bringe nichts außer Armut und wissenschaftlichen Rückschritt.
Man sollte auch eine bessere Wohnungspolitik für die Migranten suchen, es ist keinem Geholfen, wenn beispielsweise Migranten aus Ankara nach Köln – Mühlheim ziehen. Die Sprache und Kultur bleibt die gleiche und ein Transfer an Erfahrungen und Interessen findet nicht statt.
„Das Deutschland immer von Migranten gelernt hat, bzw. sich weiterentwickelt hat, erfährt man auch aus den Geschichtsbücher, so wäre Europa bis heute nicht so fortgeschritten, hätte Kaiser Friedrich II. nicht arabische Wissenschaftler an seinem Hof beschäftigt.
Ein anderen Bespiel ist die Aufnahme der Hugenotten in Preußen, die mit ihrer neuen Freiheit in Preußen ihr Aufnahmeland zur Europäischen Großmacht aufstiegen ließen“, so Kathrin Röwer, Sprecherin der Jusos Karlsruhe-Land weiter.
„Die Jugendcamps, die der hessische Ministerpräsident Koch (CDU) vorschlägt, lösen nicht das Problem, sondern versuchen lediglich mit Gewalt und Strafe selbst, Gewalt zu lösen.
Dieses System schlägt schon allein deswegen fehl, da es erwiesen ist, dass man mit härteren Strafen niemanden abschrecken kann. Mord und Totschlag gibt es auch in den USA, und dort hat man schon das höchste Strafmass“, so die Jusos Karlsruhe – Land abschließend.
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