Jusos Bruchsal und Jusos Bad Schönborn setzen Leuchtzeichen gegen Atomkraft

Veröffentlicht am 13.03.2011 in Pressemitteilungen

Die Jusos Bruchsal und die Jusos Bad Schönborn starteten am Freitagabend, den 11.März 2011, eine neue Wahlkampfoffensive und zeigten in Begleitung des Juso-Busses des Juso-Landesverbandes vor Orten des Bruchsaler und Karlsdorfer Nachtlebens Präsenz. Dabei wurden u.a. Knicklicht-Armbänder verteilt, die die Einstellung der SPD und der Jusos gegenüber Atomkraft abbilden: „Atomkraft kannste knicken. Deshalb SPD“. Dabei kamen die Jusos vor allem mit jungen Menschen und Erstwählerinnen und Erstwählern ins Gespräch und konnten ihre Themen für den echten Wechsel in Baden-Württemberg kommunizieren. „Wir wollen ein Zeichen setzen und lehnen Atomkraft in der Zukunft kategorisch ab. Der Ausbau erneuerbarer Energien stellt eine wichtige Aufgabe dar, der sich die zukünftige rot-grüne Landesregierung annehmen wird“, zeigte sich Fabian Verch, Vorsitzender der Jusos Bruchsal, optimistisch und kämpferisch.
Neben den Knicklichtern verteilten die Jusos auch die begehrten „Opfer“-Flyer, die einem jeden jungen Menschen signalisieren sollen, wie es um die Bildung in Baden-Württemberg tatsächlich steht: „Auch wenn unsere derzeitige Landesregierung sich auf dem vorherrschenden Status quo in Sachen Bildung ausruht und so tut, als sei Baden-Württemberg ein Vorzeigeland, steht für uns fest, dass dem nicht so ist. Tatsache ist nämlich, dass die Chancen auf ein Studium in Baden-Württemberg für ein Arbeiterkind fast siebenmal schlechter sind als die für ein Kind aus einer Familie mit akademischem Hintergrund – und das bei gleicher Qualifikation beider Kinder. Wir werden dies nicht mehr hinnehmen und werden dafür sorgen, dass derartige Hürden aufgebrochen werden, indem wir beispielsweise die Studiengebühren abschaffen“, so Marko Vidakovic, Pressesprecher der Jusos Bruchsal. Der „Opfer“-Flyer steht auf der Homepage der Jusos Bruchsal www.jusos-bruchsal.de zur Ansicht bereit.
Die Jusos Bruchsal haben noch weitere Aktionen im Rahmen ihres Wahlkampfes geplant. Dabei seien die Mitbürgerinnen und Mitbürger „vor allem auf den Samstag vor der Landtagswahl hingewiesen. Wir werden den Wahlkampf mit einem echten Zapfenstreich beenden“, teilte Katja Wormer, Vorstandsmitglied der Jusos Bruchsal, mit.

 
 

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