Kreisvorsitzender Anton Schaaf zur Bundestagswahl

Veröffentlicht am 27.09.2017 in Bundespolitik

Liebe Genossinnen und Genossen,

manchmal ist es echt schwer die richtigen Worte zu finden. Das Wahlergebnis ist eine krachende Niederlage. Anders kann man das was Sonntag passiert ist nicht beschreiben Und anders als bei vorausgegangenen Wahlen versucht auch niemand diese Niederlage schön zu reden.

Erste Konsequenzen sind schon gezogen. Unsere Arbeit in der großen Koalition wurde nicht honoriert und das zum zweiten Mal. So ist es nur logisch, dass die SPD in die Opposition geht. Damit haben wir die Möglichkeit uns inhaltlich und personell zu erneuern. Auch das ist nach dieser Niederlage eine logische Konsequenz.

Viele von Euch haben in den letzten Wochen unermüdlich gekämpft. Dafür danke ich Euch sehr! Besonders danke ich unseren Kandidaten. Neza und Patrick haben alles gegeben, obwohl sie wussten, dass sie kaum eine Chance auf den Einzug in den Bundestag hatten. Ich danke den Beiden und ganz besonders auch den Teams für einen großartigen Wahlkampf. Sie hätten ein viel besseres Ergebnis verdient gehabt.

Genossinnen und Genossen, die nächsten Jahre werden sicher nicht einfach, aber ich lass mich nicht entmutigen. Die SPD wird gebraucht, zunächst als starke Opposition und als Bollwerk gegen die rechtspopulistischen Vereinfacher, die jetzt in den Bundestag eingezogen sind. Wir dürfen und wir werden denen das Feld nicht überlassen.

Die Aufarbeitung des Wahlergebnisses wird sicher einige Zeit in Anspruch nehmen. Wir sollten das aber gründlich tun, um die richtigen Schlüsse zu ziehen. Ich bin mir sicher, dass wir das gemeinsam hinbekommen. Der Parteivorstand hat schon Regionalkonferenzen angekündigt, auf denen wir über die Konsequenzen dieses Wahldebakels diskutieren werden.

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind weiter auf der Tagesordnung. Da bin ich mir sicher. Vielleicht haben wir uns zur sehr auf das Tagesgeschäft konzentriert. Vor dem Hintergrund unserer Grundsätze müssen wir wieder deutlich machen, wie wir uns die Gesellschaft in der Zukunft vorstellen und welche Schritte wir für eine gute Zukunft gehen wollen. Nur dann wird klar, dass Politik kein Selbstzweck ist, sondern, dass es darum geht das Leben der Menschen Tag für Tag ein wenig besser zu machen. Wer wenn nicht wir, soll eine zukunftsfähige Idee für den Fortbestand der sozialen Demokratie entwickeln? Dazu braucht es die SPD!

Mut macht mir, dass in diesem Jahr 24 000 Menschen in die SPD eingetreten sind. Allein am Wahlabend über 1000. Und dass wir sehr geschlossen gekämpft haben, macht mir auch Mut. Das war in der Vergangenheit ja nicht immer so. Gemeinsam werden wir es schaffen uns wieder aufzurichten und die Menschen von unseren Ideen zu überzeugen. Lasst uns beieinander bleiben Genossinnen und Genossen.

Nochmals herzlichen Dank für Euren großen Einsatz und bis bald,

Euer Toni

 
 

Homepage SPD Karlsruhe-Land

Im Europäischen Parlament

Wir auf Facebook

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden

Downloads

Dokumente

Ortsverein

Wahlprogramme

Info-Portal

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Shariff