Leni Breymaier und Anton Schaaf
Die Kandidatin für den Vorsitz der SPD Baden-Württemberg, Leni Breymaier, war am Mittwoch, den 21.09.2016 zu Gast im Kreisverband Karlsruhe-Land.
Leni Breymaier und Anton Schaaf
Die Kandidatin für den Vorsitz der SPD Baden-Württemberg, Leni Breymaier, war am Mittwoch, den 21.09.2016 zu Gast im Kreisverband Karlsruhe-Land.
„Im Unterschied zu sonst wird es heute keinen Vortrag geben“, so Anton Schaaf, Kreisvorsitzender, „sondern wir werden Leni konkrete Fragen stellen um mehr über ihre Sicht der Dinge und Herausforderungen zu erfahren“. Neu war dabei auch, dass die Fragensteller nicht nur Mitglieder, sondern auch Personen aus beispielsweise Gewerkschaft oder Privatwirtschaft ihre Fragen stellen durften. Dies führte insgesamt zu einer interessanten und lebhaften Diskussion. So wurde Leni Breymaier danach gefragt, wie sie die Zukunft der Partei in Baden-Württemberg sieht? Breymaier: „Wir müssen wieder Anfangen Visionen zu entwickeln. Wofür steht den die SPD und wo wollen wir in 10, 20 oder 30 Jahren stehen? Das sind doch die Fragen, die die Menschen an uns haben“. Leni Breymaier betonte, dass sie für viele Fragestellungen noch keine konkreten Antworten parat habe. Wichtig sei ihr aber der intensive Austausch über alle Ebenen der Partei in Baden-Württemberg. „Gerade auch die Kommunalpolitik ist doch unser Aushängeschild nach draußen – ihr seid doch die Ersten die gesehen werden.“
Leni Breymaier stellte sich sichtlich bemüht den Fragen der Anwesenden und warb um Unterstützung für die Wahl zur nächsten Landesvorsitzenden der SPD Baden-Württemberg. „Ich habe lange überlegt, ob ich nochmal einen beruflichen Wechsel vollziehen soll. Aber ich bin davon überzeugt, dass unsere Partei auch und gerade in der heutigen Zeit die richtigen Antworten liefern kann. Wir müssen uns aber in erheblichen Maße damit auseinandersetzen, wie wir unsere Botschaften transportieren und an wen sie gerichtet sein sollen“ so Breymaier. Auch Anton Schaaf ergänzte, dass auch er genau in diesem Punkt die aktuell größten Schwierigkeiten sieht: „Für wen wollen wir Politik machen und für was stehen wir eigentlich?“
Unter den Teilnehmern umgehört bestätigten viele, dass das neue Veranstaltungsformat gelungen und erfrischend anders war. Weg von Monolog, hin zum Dialog. Dies sei der richtige Weg.
Anton Schaaf dankte Leni Breymaier für ihr Kommen und sicherte ihr für die im Oktober anstehende Wahl die Unterstützung des Kreisverbandes Karlsruhe-Land zu.
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