Pflege-und Entwicklungskonzept für den Bereich der Flurneuordnung Nord (Friedrichstal, Spöck und Staffort)

Veröffentlicht am 08.10.2017 in Fraktion

von Heinrich Sickinger

 

Wegen des Baus von Umgehungsstraßen (L 558 und L 560) musste vor ca. 20 Jahren ein sogenanntes Flurbereinigungsverfahren eingeleitet werden, das sich über viele Jahre dahinzog. Vor ca. 2-3 Jahren wurde nun die Zuteilung der Grundstücke vorgenommen und der Wege- und Gewässerplan umgesetzt.

Die Zusammenlegung der Grundstücke brachte für die Eigentümer den Vorteil, dass die oftmals weit verstreuten Grundstücke nun zusammenliegen. Für die Bewirtschaftungsform gab es kaum Veränderungen, weil die wenigen verbliebenen Landwirte schon mindestens seit den frühen 80er Jahren damit begonnen haben, die (meistens) Pachtgrundstücke so zusammenzulegen, dass sich großflächige Grundstücke in den einzelnen Gewannen ergaben. Für die Ökologie war dies nicht besonders vorteilhaft, weil heute auf großen zusammenhängenden Flächen entweder Mais, Getreide oder Raps angebaut und Wiesenflächen teilweise in Ackerflächen umgewandelt wurden. Dies alles hat aber mit der „Flurneuordnung“ nur wenig zu tun, denn die Bewirtschaftungsflächen haben sich gegenüber vor der Flurneuordnung praktisch nicht verändert.

Unangenehm fiel allerdings auf, dass bei der Umsetzung des Wege- und Gewässerplanes nicht immer „schonend“ mit der Natur umgegangen wurde; vereinzelt wurden auch Sträucher und Büsche entfernt.

Der Vorteil der Flurneuordnung liegt für die Ökologie in Stutensee allerdings darin, dass insgesamt 14 ha aus der Bewirtschaftung genommen und in vorbildlicher Weise von unseren für die Umwelt zuständigen Mitarbeitern Rainer Dick und Andreas Hauth angelegt wurden. Diese Flächen können nun im Sinne von „Planet E“ als „Bio-Inseln“ die Funktion als „Kinderstube für viele Arten“ segensreich in unseren Fluren übernehmen.

Als SPD-Fraktion haben wir zusätzlich noch den Vorschlag eingebracht, dass mit den Landwirten Gespräche über die „Verbreiterung der Bio-Zonen“ geführt werden, wobei wir als Angebot an die Bewirtschafter großzügig auf (die ohnehin geringen) Pachteinnahmen verzichten sollten. Außerdem gibt es heute Pestizide , die nur noch 1/10 der Giftwirkung haben gegenüber denen, die heute noch zum Einsatz kommen.

Insgesamt hat so die Umsetzung der Flurneuordnung aus unserer Sicht mehr Vorteile als Nachteile gebracht.

 

Unsere Wahl für Stutensee

Jetzt Mitglied werden

Jetzt Mitglied werden
Leni Breymaier

Downloads

Ortsverein

Termine

Wahlprogramme

Info-Portal

20.06.2018 19:00 Wir haben viel vor. Und Lust auf morgen.
Wir wollen Bewegung: zum Besseren, nach vorn. Wir wollen in einer Welt, die sich immer schneller dreht, mehr von dem, was uns wichtig ist: Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Darum machen wir uns auf für ein besseres Land. In einem besseren Europa. Wenn wir den Mut haben für große Ideen und neugierig sind, werden wir das

20.06.2018 18:10 Ungarn plant Angriff auf die Zivilgesellschaft
Die rechtskonservative Regierung Ungarns will Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die Flüchtlinge in Ungarn unterstützen, mit einer Strafsteuer belegen. Heute wurde diese Steuer in Höhe von 25 Prozent auf ausländische Spenden beschlossen. „Das Gesetzespaket der ungarischen Regierung ist ein Angriff auf den ungarischen Rechtsstaat und alle Menschen, die sich für grundlegende Menschenrechte einsetzen. Sollte das ungarische Parlament dieses

20.06.2018 17:45 Achim Post: Begrüße Merkels Ja zu einem Investitionsbudget in der Eurozone
SPD-Fraktionsvize Achim Post begrüßt die Einigung zwischen Kanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Macron auf eine engere Zusammenarbeit zur Stärkung Europas. Er erwartet nun weitere Schritte auf dem EU-Reform-Gipfel. „Der gestrige Tag war ein guter Tag für alle, die Europa stärken und nicht schwächen wollen. Deutschland und Frankreich haben deutlich gemacht, dass sie gemeinsam für ein starkes Europa

20.06.2018 17:21 Deutsch-französisches Ministertreffen: umfassender Fahrplan für Weiterentwicklung der EU
In Meseberg haben sich Angela Merkel und Emmanuel Macron auf weitreichende Reformvorschläge für die Eurozone und die europäischen Institutionen geeinigt. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt das Reformpaket, das beim EU-Gipfel Ende kommender Woche mit den übrigen Mitgliedstaaten beraten werden wird. „In einer Zeit, in der die Errungenschaften des geeinten Europas von nationalistischen, antieuropäischen Kräften infrage gestellt werden,

19.06.2018 21:15 Die Zeit drängt: nachhaltigere Landwirtschaft jetzt
Eine nachhaltigere und zukunftsweisende Landwirtschaft entsteht nicht von allein. Eine Chance bietet der Reformprozess zur Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2020. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb, Anreize in der EU-Agrarpolitik zu schaffen, die nachhaltiges und umweltschonendes Wirtschaften belohnen. Die Bundesregierung muss sich für eine leistungsorientierte Förderung einsetzen, die den Herausforderungen wie Klimaschutz, Biodiversität, Tierwohl und der

Ein Service von websozis.info

Counter

Besucher:565871
Heute:24
Online:1